Die Information über die Sehenswürdigkeit Das Navoiy-Opern-und-Ballettheater
Im Saal des Staatlichen Großen Akademischen Alischer Navoiy-Theaters können 860 Menschen Platz nehmen. Das Repertoire des Theaters ist aus dem klassischen Material und den Stücken gebildet, die sich auf die nationale Geschichte, die Traditionen und die Tanzkultur gründen. Die Eintrittskarten für die populärsten Ballettaufführungen „Don Kichot ”,“der Nußknacker", “Dshisel”,“den Schwanensee", “ 1000 und eine Nacht ”, und auch für die Erstaufführungen muß man lieber im Voraus bestellen. Unter den populärsten Opernaufführungen bleiben immer noch „der Barbier von Sevilla“, „Carmen", “Aida”, “Die Zauberflöte ”. Die Opern werden in der italienischen, russischen und usbekischen Sprachen demonstriert. Das Alischer Navoiy Theater ist das einzige große Theater in der Zentral- und Süd-östlichen Region. Hier werden die Konzerte, die Tours der ausländischen Meister, Solopartien führender Solisten und die andere verschiedene Festveranstaltungen durchgeführt. Das Theater nimmt an den vielfältigen internationalen Wettbewerbsentwürfen teil, arbeitet mit den Botschaften und den diplomatischen Vertretern der Ausländer, die in Usbekistan akkreditiert sind, zusammen.
Die Geschichte des Theaters nimmt ihren Anfang ab 1929, als ein liebhaberisches konzert-ethnisches Ensemble unter Leitung M.Kari-Jakubov zum professionellens musikalischen Theater wurde. 1939 war es als das staatliche usbekische Opern-und-Ballettheater umbenannt.Im März 1948 wurde es mit dem russischen Operntheater vereinigt und fing an, das Staatliche Alischer Navoi Opern-und-Ballettheater zu heißen. Für die erfolgreiche Entwicklung der Opern-und- Ballettkunst bekam das Theater 1959 den Status eines akademischen Theaters und 1966 wurde es zum großen Theater. Seit der Gründung des Staatlichen Großen Akademischen Alischer Navoiy Theaters fahnden auf seiner Bühne 356 Opern-und Balletterstaufführungen statt. Mehr als 6 Millionen Zuschauer haben das Theater besucht. Auf seiner Bühne traten Z.Sotkilava, Е.Obraszowa, E.Maksimova, V.Vasil'ev, M.Liepa, J.Bashmet und andere bekanntesten Meister vom Weltmaßstab. M.Plisetskaja nahm am Ballett "Anna Karenina" auf dieser Bühne zum ersten Mal teil. Das Theater besuchten die ersten Personen der ausländischen Mächte, die Präsidenten und die Ministerpräsidenten mehrmals. Das Gebäude des Theaters ist ein architektonischer Bau der Mitte des 20. Jahrhundertes und sein Innenraum ist ein vorliegendes Produkt der angewandten Volkskunst. Der Architekt des Theaters war das Akademiemitglied Alexej Shusev, der das Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau gebaut hatte. Die Errichtung des Theaters begann 1939, 1942 war der Entwurf im Zusammenhang mit der schweren Militärzeit aufgehalten, aber 1944 begann man erneut mit dem Bau. Im November 1945 wurden die japanischen Kriegsgefangenen der Kwantun-Armee nach Taschkent deportiert. Sie nahmen an der letzten Phase des Baues teil.
Durch das Hauptportal gelangt man ins Vestibül,dessen Fußboden mit dunklem Marmor ausgelegt ist.Es folgt der Paradesaal mit einer breiten Marmortreppe und Platz für 1400 Zuschauer.Der Kronleuchter erinnert an eine edelsteinbesetzte Tjubetejka.Die sechs Foyers,zwei auf jeder Etage,die Taschkent,Samarkand,Buchara,Termis,Chiwa und Fergana gewidmet sind,sind sehenswert.Aus jedem dieser Gebiete kamen Meister,die nach alten lokalen Traditionen die Räume mit Alabasterschnitzereien ausgestalteten. Das Taschkenter Foyer ist mit großen Sonnen- scheiben, wie man sie auch auf der Susani-Stickerei findet,verziert. Das Bucharaer Foyer erinnert an den weißen Saal des letzten Emirs von Buchara und trägt ein subtiles Pflanzenmuster. Im Termis-Foyer wurden mittelalterliche Ornamentmotive aus dem Palast des Herrschers von Termis verwendet. Im Chiwaer Foyer finden sich geschnitzte Stuckpaneele und Ornamente der Kachelverkleidungen und Holzschnitzerei Chiwas. Ein landestypisches Erlebnis bietet ein Besuch der mit bunten Stoffen und Spiegeln ausgestatteten Damentoilette. Daneben befindet sich die günstige Variante des Buffets. Karten werden zwischen den Säulen vor dem Theater verkauft. Billiger als hier kann man nirgendwo Aida sehen. Die Inszenierungen sind klassisch-nicht immer Weltklasse, aber absolut sehenswert. In der Mitte des Platzes steht ein achteckiger Springbrunnen aus dunklem Marmor, dessen Umriß an ein traditionelles usbekisches Muster erinnert, als Sinnbild Usbekistans ragt in der Mitte eine offene Baumwollkapsel empor.
Anfang: in den Arbeitstagen- 18:00, am Samstag und Sonntag - 17:00. Die täglichen Vorstellungen (hauptsächlich die Kinderstuben) gehen sonntags und fangen in 12:00 an.