Tashkent - Capital of Uzbekistan - General information, History and Photos
Die Hauptstadt Usbekistans mit ihren 2,6 Millionen Einwohnern ist noch immer eine russische Stadt, geprägt vor allem durch die sowjetische Architektur der 70er Jahre. 1966 mußte Taschkent nach einem verheerenden Erdbeben wieder aufgebaut werden. Taschkent liegt in den westlichen Ausläufern des Tienschan-bei klarem Wetter kann man die schneebedeckten Gipfel sehen-in der vom Fluß Tschirtschik bewässerten Oase und dehnt sich auf 220 Quadratkilometern aus. Es ist eine warme Stadt, sieben Monate gibt es keinen Frost, auch nur wenig Schnee. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte bis zu 44`C, im Winter aber auch Tiefstwerte bis zu-30’C. Die meisten Niederschläge fallen im Winter und Frühling. Schon im 4. bis 3. Jahrhundert vor Christus lebten auf dem Gebiet des heutigen Taschkent-wörtlich: Stadt (kent) aus Stein (tash)-Menschen. In den unterschiedlichen historischen Quellen trifft man auf verschiedene Ortsnamen: Dschadsch, Tschatschkent, Schaschkent, Binkent. Im 11. Jahrhundert wird der Ort in geographischen Handschriften zum erstenmal Taschkent genannt. Timur errichtete hier eine mächtige Festung, nach ihm regierten verschiedene Herrscher. Während der Herrschaft der Schaibaniden, die das erste usbekische Staatswesen begründeten, gelang Taschkent der Aufstieg zum Handels-und Handwerkszentrum.
Nach dem Sturz der Dynastie wurde die Stadt zum Streitobjekt verschiedener kasachischer Chane. 1796 wurde Taschkent Hauptstadt des gleichnamigen Staates. Dieser Staat unterhielt ein eigenes Heer, prägte eigene Münzen und betrieb eine eigene unabhängige Innen - und Außenpolitik. Damals war Taschkent nach Buchara die zweitgrößte mittelasiatische Stadt. Auf 12 Quadratkilometern lebten 40000 Menschen. Im Jahre 1814 verlor Taschkent seine staatliche Unabhängigkeit und gehörte von nun an zum Besitz des Chanats von Kokand.
1865 schloß sich Taschkent dem russischen Reich an und befreite sich somit von Kokand. Am 30. Juni 1865 wurden die Schlüssel der zwölf Stadttore feierlich dem Militärgouverneur des Gebietes Turkestan überreicht. Zwei Jahre später wurde Taschkent Verwaltungszentrum des Generalgouvernements Turkestan mit 80000 Einwohnern. Im März 1917 wurde Taschkent die erste Stadt in Turkestan, die einen Sowjet einsetzte. Nach der Unabhängigkeit wurde Taschkent zur Hauptstadt der neuen Republik. Repräsentative gläserne Bauten entstanden, Parlament, Rathaus und Timuridenmuseum wurden ganz traditionell mit blauer Kuppel gebaut. Mit dem Nawoiy-Park entstand 1998 ein kleiner Vergnügungspark im Zentrum der Stadt, die ihr sowjetisches Gesicht beibehielt-weit ausgedehnte Parkanlagen, viele Springbrunnen und breite Straßen.
Tashkent Im Vergleich zu der islamischen Architektur, die der Besucher in Samarkand, Buchara und Chiwa sehen wird, sind die Baudenkmäler der Altstadt in Taschkent bescheiden anzusehen, deswegen werden sie hier auch nur kurz beschrieben. Die heutige Altstadt breitet sich um die Metrostation“Chorsu“ aus. Zwischen breiten Straßen sind die alten, langsam zerfallenen Lehmhäuser zu sehen, die Gasleitungen verlaufen überirdisch. Das Zentrum des neuen Taschkent ist der „Amir-Timur-Park“. Inmitten eines kreisförmigen Parks steht seit 1993 das neue Symbol des usbekischen Nationalbewußtseins: Tamerlan(1336-1404) oder, wie ihn die Usbeken nennen, Amir Timur. Er vollzog von Mittelasien aus eine der größten Reichsbildungen in der Geschichte des Orients und gilt heute in Usbekistan als der bedeutendste mittelasiatische Herrscher. Auf das Denkmal laufen acht Straßen sternförmig zu. Unweit vom Reiterstandbild Timurs, an der Amit Timur ko’chasi 6, durch seine Größe und Farbkraft unübersehbar, liegt das Museum für die Geschichte der Timuriden. Zehn Minuten Fußweg sind es vom Reiterstandbild zu einem anderen Platz der Innenstadt. Zwischen der Buchara ko’chasi und der O’zbekiston ko’chasi liegt das Navoiy-Opern-und-Balletthearter. Das von Scusev, dem Erbauer des Leninmausoleums auf dem Roten Platz, errichtete Theater ist im typischen Baustil der Stalinzeit errichtet worden. In der Mitte des Platzes steht ein achteckiger Springbrunnen aus dunklem Marmor, dessen Umriß an ein traditionelles usbekisches Muster erinnert, als Sinnbild Usbekistans ragt in der Mitte eine offene Baumwollkapsel empor. Neben dem Unabhängigkeitsplatz fließt der Kanal Anchor, die einstige Grenze zwischen Altstadt und Neustadt. Die Taschkenter sind stolz auf ihre U-Bahn, die erste in Mittelasien und eine sehr schöne dazu. Begonnen wurde mit dem Bau 1972-man wollte dem schnellen Bevölkerungswachstum gerecht werden. Der erste Zug rollte fünf Jahre später eine zwölf Kilometer lange Strecke entlang.
Taschkents Sehenswürdigkeiten: Tschorsu-Market eine der Sehenswürdigkeiten Medrese Kukeldasch. des 16-ten Jahrhunderts Komplex Hasta Imams ein ofizieles religioses Zentrum Medrese Abdul Kasms. Taschkentschule des 19-ten Jahrhunderts Museum der angewandten. Kunst Das ist keramisches Erzeugnis, Schätze Geschichtsmuseum Usbekistans stellt sich eine Nazionale Geschichte des Landes vor
" Wenn Sie mal Usbekistan besuchen, werden Sie ganz mit Verehrung und Gastfreundlichkeit umgeben und die einheimischen Familien gewähren den Gästen freundlich die Zuflucht.“