Das heilige Buchara, das edle Buchara ist das Land von Islam, das Bollwerk der Religion, die unveränderte Stadt des alten Orients, die interessanteste Stadt der Welt.
Die heilige Stadt des Zentralasiens Buchara hat Bauwerke mit tausendjähriger Geschichte. Es ist das älteste Zentrum der Kultur, das im Laufe von 2 Jahrhunderten praktisch unverändert geblieben ist. Buchara ist die einzige Stadt, wo man sich mit dem vorrussischen Turkestan bekannt machen kann. Der größte Teil des Zentralbezirks der Stadt - das sind die Architekturdenkmäler, große Festungen der Herrscher und Ruinen der einst mit Lärm erfüllten Marktkomplexe, die vom usbekischen Staat geschützt werden.
Geschichte.
Buchara war die Hauptstadt des Samanidenstaates in den 9. und 10. Jahrhunderten, in der sich Gewerbe, Kultur und Handel erfolgreich entwickelten. Das edle Buchara, das Bollwerk des Islams blühte als Kultur-und Religionszentrum und gleichzeitig zeichnete sich durch persische Liebe zur Kunst aus.
Die Hauptsehenswürdigkeiten Labi Haus ist der ruhigste und interesannteste Ort in der Stadt – im Schatten der Maulbeerbäume, die ebenso alt sind wie danebenliegender Wasserbecken.
Die Handelsgewöllben die zur Zeit der Schaibaniden an den wichtigsfenStraßen-kreuzungenerrichtet wurden, liefern Beispiele für die Profanbaukunst des 16 Jahrhundert. Das Minarett Kalon, das 1127 von Arslan Chan errichtet wurde ist daseigentliche Wahrzeichen der Stadt. Es ist ein runder, schteiler, nach oben hin sich langsam verjüngender, aufwärtsstrebender Turm, dessen Höhe 47 m und Sockeldurchmesser mehr als 10 m beträgt.
Mausoleum der Samaniden. Auf dem Gelände eines ehemaligen Friedhofs befindet sich wohl das bemerkenwerteste älteste, wertvollste und in Seiner Art vielleicht auch das schönste der in Mittelasien noch erhaltenen Bauwerke: des Mausoleum der Samaniden.
Ark(Zitadelle) Auf einem etwa 4 ha gropen 16-20 m hohen künstlich aufgeschüttetem Hügel erhebt sich mitten in der Stadt Buchara eine eigene Stadt - die Zitadelle, der Ark, der einstige Regierungßitz und Winterpalast der Herrseher von Buchara.
Medrese Mir-i Arab Sie ist die einzige Hochschule in Mittelasien, die seit mehr als 400 Jahren, auch in der Sowjertzeit, dem gleichen Zweck diente: nämlich eine muslimisch-geistliche Lehranstalt zu sein.
Unter denen, die hier aufgewachsen sind, waren der berühmte Ibn Sina (Avicenna), Dich-ter Firdausi und Rudaki. Sie waren ähnliche Persönlichkeiten für persisch-islamische Welt, wie Newton und Shakespeare für westliche Zivilisation waren. Etwa 200 Jahre regierten hier die Kleinstämme Karachaniden und Karakitai. 1220 eroberte Dschingis Chan dieStadt und gab sie seinen Kämpfern zur Plünderung frei. Als Temur in der zweiten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts sein Reich gründete, gliederte er Buchara diesem Staat an.
Zweite Lebenschanse hatte Buchara im 16.Jahrhundert unter Schaibaniden, als es zur Metropole des Chanats Buchara wurde. Jm Zentrum Bucharas befanden sich damals verschiedene Märkte spezielle Basare, Karawansereien, mehr als 100 Medrese(Koran-schulen) mit 10000 Hörern und mehr als 300 Moscheen.
Jm Jahre 1740 wurde das Chanat Buchara vom Perserschah Nadir unterworfen. Er setzte Muhammad Rachim als Stadthalter ein, der sich später dem Schah widersetzte und sich zum Emir von Buchara erklärte. Damit wurde die neue Dynastie der Mangyten eingeleitet, die Buchara von 1753 bis 1920, also bis die Bolschewike kamen, regierten.
Sehenswürdigkeiten: Mehrere Sehenswürdigkeiten Bucharas liegen in der Umgebung der Altstadt(Schahristan), die man leicht zu Fuß erreichen kann. Der Marschweg beginnt vom Registan und geht durch das Zentrum des Viertels der alten Handelsgewölben bis zumLabi Haus. DieMannigfaltigkeit der interessantesten Sehenswürdigkeiten Bucharas verlangt wenigstens 2-3 Tage für ihre Besichtigung. Da Buchara eine zentralasiatishe Stadt ist, läßt sie mehr als andere Städte die bewunderten Reisenden, alle wichtige Touristenroute zu gehen und sich in die Geheimnisse der alten Stadt zuvertiefen.
" Wenn Sie malUsbekistan besuchen, werden Sie ganz mit Verehrung und Gastfreundlichkeitumgeben und die einheimischen Familien gewähren denGästenfreundlich dieZuflucht.“